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Fahrgastzuwachs: 37 Prozent mehr PitztalerInnen fahren mit dem Bus

Im Pitztal werden Öffis deutlich besser genutzt. Der VVT zählt um 37 Prozent mehr Fahrgäste als im letzten Jahr.

VVT-Bus im Pitztal

Beim Fahrplanwechsel im Dezember letzten Jahres setzte sich der VVT das Ziel, Verbesserungen für die AnwohnerInnen im Tal zu erreichen. Der VVT schuf mit Dezember 2024 mehr Verbindungen im Pitztal und verbesserte den Anschluss zum Bahnhof Imst/Pitztal. Mit dem bereits 2023 eingeführten durchgängigen Stundentakt an allen Wochentagen wurde der öffentliche Verkehr weiter ergänzt und die Anbindung für die Menschen im Tal deutlich optimiert.

Linie 310 als Rückgrat der Öffis im Pitztal

Besonderer Fokus lag auf der Linie 310, die ganzjährig zwischen Imst und Mittelberg verkehrt – mit wichtigen Haltestellen wie Imst, Imst-Pitztal Bahnhof, Arzl, Wenns, Jerzens, St. Leonhard und Mittelberg. Das Pitztal wurde mit Fahrplanwechsel 2024 stündlich an den REX angebunden, sowie einer halbstündlichen Verdichtung für Schülerinnen und Schüler zu Schulzeiten.

Bus und Zug sind aufeinander abgestimmt

Konkret verbesserte der VVT den Takt und optimierte die Bahnanschlüsse: Die Bus-Abfahrtszeiten wurden an den neuen Takt des REX am Bahnhof Imst-Pitztal angepasst. Außerdem gibt es nun an Schultagen zwischen 10 und 16 Uhr mit zusätzlichen Bussen einen Halbstundentakt zwischen Imst und dem Pitztal. Der Fahrplanwechsel auf der Schiene brachte schließlich täglich 17 zusätzliche Nahverkehrszüge zwischen Imst und Innsbruck.

Mobilitätslandesrat René Zumtobel: „Wenn ein Tal wie das Pitztal in nur einem Jahr fast 40 Prozent mehr Menschen für den Bus gewinnt, zeigt das klar: Wo das Angebot passt, steigt auch die Nachfrage. Öffentlicher Verkehr muss sich an den Wegen der Menschen orientieren – nicht umgekehrt. Es braucht nicht immer ein Mehr an Kilometern, sondern ein intelligentes Zusammenspiel der Mobilitätsangebote.“

Nach der Arbeit schnell nach Hause ins Tal

Für PendlerInnen gab es eine wichtige Änderung: Der Bus der Linie 310 ins Pitztal um 17:20 Uhr wartet nun bei Bedarf bis zu 13 Minuten am Bahnhof Imst/Pitztal auf den Railjet, um zahlreichen PendlerInnen aus dem Ballungsraum Innsbruck die Heimfahrt ins Tal zu sichern. Diese Maßnahme im Sinne einer funktionierenden Mobilitätskette wird sehr gut angenommen.

VVT zieht positive Fahrgast-Bilanz

Ein halbes Jahr nach den Änderungen wurden nun die Fahrgastzahlen evaluiert. Dabei zieht VVT-Geschäftsführer Alexander Jug eine positive Bilanz: „Der Fahrplanwechsel sollte im Pitztal vor allem PendlerInnen und SchülerInnen Vorteile bringen. Wir haben nun untersucht, ob wir unser Ziel erreichen konnten. Dazu haben wir die Fahrgastzahlen des zweiten Quartals außerhalb der tourismusintensiven Wintersaison ausgewertet. Dass der Zuwachs mit einem Plus von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr derart positiv ausfällt, freut uns sehr und bestätigt unsere Strategie.“ 

Die Fahrgastzahlen im zweiten Quartal zeigen deutlich, wie gut die Busse bei den Einheimischen ankommen: Von April bis Juni fahren hauptsächlich Pendler und SchülerInnen, während in den Monaten davor auch viele Touristen mit den Öffis unterwegs sind. Der Anstieg im Jahr 2025 bestätigt, dass die Maßnahmen genau dort Wirkung zeigen, wo sie gewollt sind – für EinwohnerInnen des Pitztals.

Mehrwert für die Region

Die Gemeinden Arzl, Jerzens, Wenns und St. Leonhard profitieren direkt von dem verbesserten Angebot. Der St. Leonharder Bürgermeister Elmar Haid betont: „Die Verbesserungen im Öffi-Angebot sind ein wichtiger Schritt für unser Tal. Sie bringen für alle mehr Lebensqualität und eine bessere Erreichbarkeit.“