Durchgehender Takt: VVT setzt neues Öffi-Konzept im Pillerseetal um
Nach einer Testphase von Juli bis Dezember 2025 wurde das Angebot im öffentlichen Verkehr im Pillerseetal nun auch außerhalb der touristischen Saisonzeiten ausgebaut und an den Wochenenden zudem verdoppelt. Seit April umfasst das jährliche Angebot 370.000 statt bisher 334.000 Kilometer und gleichzeitig wurden die Anschlussverbindungen weiter optimiert.
Die Verbesserungen
- Für die Linien 8301 Fieberbrunn–St. Johann und 8302 Hochfilzen–Fieberbrunn–St. Jakob i. H.–St. Ulrich a. P.–Waidring besteht nun ein einheitlicher Fahrplan von April bis Dezember und ebenso von Dezember bis April.
- Samstags und sonntags ist das Busangebot für das Pillerseetal auf einen Einstundentakt anstatt eines Zweistundentaktes verdichtet.
- Für St. Ulrich gibt es eine wesentliche Verbesserung, da der Weiler Koglfasserweg/Au nicht mehr nur an Schultagen, sondern durchgängig von Montag bis Sonntag bedient werden.
- Die Fahrpläne sind besser auf die Bahn abgestimmt (Bahnhof Fieberbrunn oder Bahnhof St. Johann).
- Die Bergbahnen in Fieberbrunn und Hochfilzen (und damit auch die Haltestelle Warminger Straße) sind das ganze Jahr über an sieben Tagen die Woche mit den Öffis erreichbar.
Das Pillerseetal profitiert nun ganzjährig von einem deutlich besseren Angebot. Gerade für Pendlerinnen und Pendler bedeutet das mehr Planungssicherheit und eine echte Alternativen zum Auto. „Der Öffi-Ausbau wurde gemeinsam mit den regionalen Partnern sorgfältig vorbereitet und hat sich in der Testphase bewährt. Dass wir dieses Angebot nun langfristig umsetzen, ist ein starkes Bekenntnis zu nachhaltiger Mobilität und zur Stärkung der Region“, so Mobilitätslandesrat René Zumtobel zum Ausbau des Öffi-Angebots.
Bevölkerung im Pillerseetal profitiert stark
Vom erweiterten Angebot ab April profitieren besonders Pendlerinnen und Pendler. Verbindungen nach Fieberbrunn und St. Johann bzw. Waidring und Lofer sind dann unabhängig von Schulferien und -zeiten verlässlich verfügbar.
Partner von Ort sind beteiligt
Der Öffi-Ausbau des Pillerseetals wurde von langer Hand geplant und mit dem Planungsverband, dem Regionalmanagement sowie dem Tourismusverband abgestimmt. Daniela Resch, Geschäftsführerin des TVB Pillerseetal freut sich über das Ergebnis: „Ein verlässliches und dichtes Angebot ist sowohl für die einheimische Bevölkerung als auch für unsere Gäste ein entscheidender Standortfaktor und ein wichtiger Schritt in Richtung klimafreundliche Mobilität.“ Auch Planungsverbandsobmann Bürgermeister Konrad Walk begrüßt die Öffi-Offensive: „Wir schaffen damit bessere Verbindungen innerhalb der Region und erhöhen zugleich die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs als echte Alternative zum Individualverkehr.“
Öffi-Angebot schafft mehr Lebensqualität
Nach der erfolgreichen Testphase im Jahr 2025 werden die Verbesserungen mit April 2026 übernommen und langfristig umgesetzt. VVT-Geschäftsführer Alexander Jug ist das schon lange ein Anliegen: „Mit dem Ausbau setzen wir ein klares Zeichen für die Menschen im Pillerseetal. Unsere Fahrgäste sollen sich darauf verlassen können, dass sie täglich mit den Öffis ans Ziel kommen – zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit. Wir sind überzeugt, dass das verbesserte Angebot spürbar mehr Lebensqualität bringt und für die regionale Bevölkerung einen echten Mehrwert schafft“.